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Tipps & Tricks/ Lerntipps:
Lerntipps der Schulpsychologie-Bildungsberatung

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Franz Sedlak: Tipps und praktische Merksätze zur Steigerung der Lernfähigkeit

Teile die Aufgaben so ein, dass jeder Tag ungefähr mit dem gleichen Lernaufwand belastet ist!

  1. Lerne ökonomisch: nicht in letzter Sekunde, nicht unregelmäßig, nicht ununterbrochen, ohne Pause, nicht nur das Angenehme oder das, was du ohnehin schon gut beherrscht!
  2. Mache einen Überblick über deine Lernzeit pro Woche:
    a) Jeder Gegenstand sollte mindestens einmal pro Woche gelernt werden.
    b) Die für dich schwierigen Gegenstände sollten öfter als die anderen gelernt werden.
  3. Mache die Aufgaben unter Zeitdruck - so trainierst du für den Schularbeitsstress!
  4. Zwischen den einzelnen Lernphasen musst du immer eine Pause einschalten , damit sich die beiden Lernvorgänge nicht gegenseitig beeinträchtigen.
  5. Lerne möglichst unähnliche Gegenstände hintereinander!
  6. Wenn du in ein kleines Heft den Lehrstoff der vergangenen Woche einträgst, für jeden Gegenstand also kurz notierst, was durchgenommen wurde, dann gewinnst du einen wertvollen Überblick, z.B. für den Stoff der nächsten Prüfung oder Schularbeit.
  7. Wenn du richtig lernst, hast du dir auch eine Belohnung verdient. Deine Eltern können dich dabei unterstützen.
  8. Andere (z.B. deine Eltern) können auf verschiedene Weise helfen:
    a) Sie können deine Aufgaben kontrollieren.
    b) Sie können kontrollieren, ob du richtig gelernt hast.
    c) Sie können mit dir lernen.
    d) Sie können deine persönlichen Probleme mit dir besprechen.
    e) Sie können kontrollieren, ob du alles und ohne Lücken in der Schule mitgeschrieben hast, ob deine Hefte ordentlich geführt sind.
    Mach mit ihnen aus, wo welche Hilfe notwendig ist!
  9. Überleg einmal, wozu die einzelnen Lerngegenstände gut sind:
    was du eigentlich in Geschichte, Geographie, Naturgeschichte usw. lernen solltest! Nur wenn du überzeugt bist, dass der einzelne Gegenstand auch wertvolle und interessante Seiten hat, wirst du echte Lernerfolge darin haben.
  10. Lift-Prinzip oder Bergsteiger-Prinzip: Zum wahren Erfolg führt kein Lift! Man muss schrittweise vorgehen, sonst wird man mutlos. Man darf nicht gleich eine schwere Kletterroute wählen, sondern zunächst einmal die Bergstraße. Setze dir zunächst kleine Ziele - und wachse mit deinen Erfolgen!
  11. Fitness-Prinzip: Wer körperlich fit sein will, muss dauernd trainieren! Dabei müssen jene Körperpartien am meisten trainiert werden, die es am notwendigsten haben. Wer in der Schule fit sein will, sollte ebenfalls laufend trainieren. Jeder Gegenstand sollte mindestens einmal pro Woche gelernt werden, und die Gegenstände, in denen man eher schwach ist, sollten intensiver und öfters in der Woche gelernt werden!
  12. Schreibtisch-Prinzip: Wenn du einen Schreibtisch mit sechs Laden hast, wirst du dann zwei Fächer voll stopfen und die Übrigen leer lassen? Nein, denn das wäre völlig unsinnig! Mache es ebenso mit deinen Aufgaben! Du hast sechs Tage zur Verfügung. Vermeide, dass einige Tage überbelastet sind und andere wieder ohne Belastung bleiben! Teile dir deine Aufgaben und Pflichten gleichmäßig auf!
  13. Krimi-Prinzip: Wenn du zwei Kriminalromane hintereinander liest, wirst du vielleicht die Täter verwechseln. Du wirst vielleicht nicht wissen, welcher Täter zu welchem Roman gehört. Ebenso ergeht es jemandem, der zwei sehr ähnliche Lernfächer hintereinander durchnimmt. Dies verwirrt und hemmt das Gedächtnis.
    Versuche daher, in deinem Lernnachmittag möglichst viel Abwechslung zu bringen!
    Lerne möglichst unähnliche Lernstoffe hintereinander!
  14. Badewannen-Prinzip: Man kann in eine Badewanne nicht unbegrenzt Wasser einlaufen lassen. Irgendwo muss das Wasser wieder ablaufen. Ebenso ist unsere Aufnahmefähigkeit nicht unbegrenzt. Neuer Stoff braucht Platz. Belaste dein Hirn daher nicht mit Unwesentlichem, sondern konzentriere dich auf das Wesentliche!
  15. Wanderpfad-Prinzip: Wenn man einmal durch eine Wiese geht, dann wird sich das Gras wieder aufrichten. Wenn man es aber mehrmals tut, und zwar nicht nur an einem Tag, sondern einige Tage hintereinander, dann wird sich der Weg abzeichnen, den man gegangen ist. Ebenso ist es beim Lernen. Damit sich ein Stoff richtig einprägen kann, musst du ihn öfters lernen und wiederholen . Und zwar nicht nur an einem Tag, sondern einige Tage hintereinander.
  16. Oasen-Prinzip: Wenn ein Wanderer in der Wüste am Zusammenbrechen ist und er sieht eine Oase vor sich, dann wird er noch einmal alle Kräfte zusammennehmen, um zu diesem Ziel zu gelangen. Mache es ebenso beim Lernen! Manchmal will man einfach aufhören und kann nicht mehr weiter. Dann stelle dir dein Ziel vor oder versuche, ein Ziel zu finden, auf das du hinarbeitest und für das du lernst!
  17. Schaufenster-Prinzip: Schaufenster von Kaufhäusern sind meist sehr eindrucksvoll gestaltet. Sie sind nicht nur übersichtlich, sondern enthalten auch wichtige Effekte, verschiedene Farben, verschiedene Anordnungen usw. Mache es ebenso mit deinem Heft oder mit deinem Buch! Jede Seite, die du lernen sollst, ist wie ein leeres Schaufenster. Bringe durch Unterstreichen mit verschiedenen Farben Ordnung in die Seite und mache sie dadurch interessanter!
  18. Fahrschul-Prinzip: Wer nur am Stadtrand fahren gelernt hat, wird recht unsicher sein, wenn er zum ersten Mal im Stadtzentrum fahren muss. Ebenso geht es dir, wenn du den Lernstoff nur durchliest, wenn du dir keine Prüfungsfragen stellst oder Probeschularbeiten durchführst. Versuche daher, beim Lernen die Prüfungssituation zu imitieren!
Ruhe, Methode und Einsatzkraft wird jede Aufgabe leichter geschafft

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