irani.at
 
 
Werbung auf irani.at
 
 
 

 
 
 
 

Persien/Mazandaran:

 

 
     
Zurück zur Persien Übersicht
     

Mazandaran Nordiran liegt zwischen Kaspischem Meer und Elbursgebierge, und hat so ein mediterranes Klima. Die benachbarten Provinzen Gilan und Mazandaran profitieren vom Naturschauspiel der vier Jahreszeiten. Dieser Teil des Landes ist separiert vom Rest Irans durch die Elburs- Gebirgskette mit dem gigantischen, ca. 5600 m hohen Damavand , der das ganze Jahr über mit Schnee bedeckt ist und manche persische Dichter zu Lobgedichten zwang.

Am 21. März °!° Neujahr im Iran(No'ruz)°!° beginnt die inländische Tourismussaison; fast von allen Teilen des Landes kommen die Iraner hierher um die Frische der Luft, die milden Frühlingstemperaturen zu genießen.

Mazandaran
Die alte iranische Region Tabaristan (heutige Provinz Mazandaran ) zieht sich entlang der Südost- und Südküste der Kaspisee und hat eine Ausdehnung von etwa 500 x 70 km.

Die Grenze zur Provinz Teheran verläuft über den Demawend , dem mit 5670 m höchsten Gipfel des gewaltigen Elburs-Gebirges ( pers. Elbruz ). Weitere 50 km südlicher liegt bereits die Hauptstadt Teheran .

In Mazandaran sieht man erstaunlich viele hellhäutige und blonde Menschen, wie sie auch bei mitteleuropamittel- und nordeuropäischen Rassen zu finden sind. Ein vielleicht überraschender Hinweis darauf, dass die uralte Bezeichnung Iran (Land der Arier) durchaus zutreffend ist.

Auch hat die Persische Sprache zahlreiche Wörter, die unseren oder Mazandaranmanchen aus Indien recht ähnlich klingen: zum Beispiel Dukhtar (Tochter, Mädchen), noh (neun, NoneNon) oder pansch (fünf, s.a. Pandschab oder Pentagramm). Dies lässt die Verwandtschaft auch so weit entfernter Sprachen unserer Indoeuropäerindoeuropäischen Sprachfamilie erkennen.

Durch die unzugängliche Gebirgsgrenze zum Hauptteil Persiens konnten sich in Tabaristan immer wieder örtliche Dynastien in gewisser Unabhängigkeit (Politik)Unabhängigkeit von den umliegenden Staaten etablieren. Das bekannteste Beispiel dafür sind die Ziyariden (Sijariden), die auf 928 – 1090 zu datieren sind. Dieses Gebiet gehörte über lange Zeitläufe zu den mit den Persern eng verwandten Medern - und war z.B. durch einen gebietsbezogenen Freundschaftsvertrag mit Kyros II. und seinem 570 aufgebauten Weltreich der Achämeniden verbunden.

Der Begründer dieser Dynastie war Mardawi ibn Ziyar (928 – 935), der sich mit dem langsamen Niedergang des Abbasiden-Kalifats in der Region Tabaristan und Gilan selbständig machen konnte. Für kurze Zeit hatte er genug Macht, um sogar weit südlichere Gebiete von Isfahan und Fars zu erobern. Doch machte sich seine Truppe anno 935 unter General Abu Shudja Buyah und dessen Söhnen selbständig, woraus die Buyidenbuyidische Dynastie entstand.

 

 
     
     
  Zurück zur Persien Übersicht  
     
     
  Nach oben oben  
     
     
     
  © irani.at - Alle Rechte vorbehalten! Mit der Nutzung dieser Website erkennen Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen an.
| Über irani.at |Impressum |Site Map |Werbung auf irani.at |