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Persien/Geschichte:

 

 
     
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Auszüge aus dem buch Persien von Michael Robert  

Geschichte des Iran Geschichte des Iran
Der Name Iran kommt aus den westiranischen Dialekten der großen iranischen Sprachfamilie (siehe Iranische Sprachen ) und bedeutet Land der Arier .

Das ostiranische Äquivalent ist Aryana . Der Begriff Iran bezieht sich im eigentlichen Sinne auf eine viel größere Region, die die Gebiete der modernen Staaten Afghanistan , Tadschikistan , Irak , Aserbaidschan , Usbekistan , Turkmenistan und Teile Pakistans und der Türkei mit einschließt (siehe Hochland von Iran ). Somit beinhaltet dieser Artikel zu einem großen Teil auch die Geschichte jener Staaten und Regionen. Die Geschichte des modernen Staates Iran beginnt genau genommen mit der Gründung Afghanistans im Osten Irans und dem Aufstieg der Zand-Dynastie (siehe unten) im Westen. Die Bezeichnung Iran wird seit dem 21. März 1935 auch im Abendland für das alte IranPersien benutzt, während sie zuvor sowohl im Land selbst als auch außerhalb des europäisch-amerikanischen Sprachraumes stets das Land bezeichnete.

"Nur wenige Völker haben ihre nationale Identität über einen so langen Zeitraum hinweg zu wahren vermocht." ( Willy Brandt )

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Geschichte:

3000 v. Chr. entsteht im Tiefland von Khusistan das reich Elam. Die Elamier schaffen ihr eigenes Schriftsystem. Sie stehen in Handel und kriegerischen Auseinandersetzungen mit Mesopotamien. Im rahmen einer frühen Stadtkultur wird bereits in Protoelamischer zeit (3000-2600) Susa, die Hauptstadt des reiches Elam, gegründet. Die Elamische Kunst entwickelt sich weitgehend eigenständig vom benachbarten Mesopotamien. Zu Mittelelamischer zeit (1300-1100) gründet König Untash-Napirisha die Stadt Tschogha Sambil.
U nter Shutruk-Nakhunte 1. (1190-1155) erlebt das Elamische reich seine Hochblüte. Assurbanipal, der Assyrerkönig, besiegt die Elamier 639 und Elam zerfällt.


* Löwenkopf aus Susa, 500 v. Chr.

559-330 v. Chr. in der Persis entwickelt sich die Dynastie der Achämeniden. Kyros der große (559-530) erobert Mesopotamien und Kleinasien. Unter Darius dem großen (522- 486) erreicht das Achämenidische weltreich seine größte Ausdehnung. Etwa 518 gründet der könig der Könige seine Residenzstadt Persepolis.
X erxes 1. (486- 465) unterliegt den Griechen in mehreren schlachten. 333 bricht Alexander der große zu seinem Asienfeldzug auf. Er zerstört die persischen Königsresidenzen im jahr 330. Damit endet die Dynastie der Achämeniden.


Ruinenstätte Pasargadae nordöstlich von Persepolis *Ruinenstätte Pasargadae nordöstlich von Persepolis

zwischen 312 und 301 v. Chr. entscheidet der griechische General Seleukos Nikator den Kampf um die nachfolge Alexanders für sich. Er unterwirft den ganzen Iran. In der Dynastie der Seleukiden (323-250) beginnt die Hellenisierung Persiens.

250 v. Chr. bis 224 n. Dhr.: der Partherkönig Mithradates 1. (171-139 v. Chr.) erobert Westiran und Mesopotamien und gründet die Stadt Ktesiphon als Regierungssitz am Tigris. Im jahr 53 v. Chr. schlägt der Parthische Feldherr Surenas den Römer Marcus Licinius Crassus bei Carrhae in Nordmesopotamien vernichtend. Im Handel nehmen die Parther eine Mittlerrolle zwischen Rom und China ein.

König Khosrow/große Felsgrotte im Taq-e Bostan
* König Khosrow/große Felsgrotte im Taq-e Bostan

224 n. Chr. besiegt Ardashir, ein Vasallenkönig aus der Persis, Artabanos v., den letzten Partherkönig. Unter den Sasaniden (224-642) entsteht aus den ostiranischen Heldenepen die Grundlage für die iranische Nationalgeschichte. Die Sasaniden intensivieren die Vermittlerrolle Persiens im Kulturaustausch zwischen Orient und Okzident. Shapur 1. (241-272) besiegt die römischen Kaiser Gordianus 3., Philippus Arabs und Valerian. Unter Khosrow 1. (531-578) erreicht die Sasanidische Felsbildkunst ihren Höhepunkt.

622 n. Chr. zieht der Prophet Mohammed von Mekka nach Medina. Mit dem Jahr der Hedschra beginnt die Zeitrechnung der Muslime. Die arabischen Eroberungen erfassen auch das Sasanidenreich. 651 stirbt König Yazdgerd 3., der letzte Sasanidenkönig. Persien wird teil des islamischen reiches, das die Ummayaden (661- 750) aus Damaskus und die Abbasiden (749-1258) aus Bagdad regieren. Im goldenen Zeitalter des Islam wird die persischeK stark religiös geprägt. Die Kuppelbauweise beginnt im Monumentalbau zu dominieren.

1050-1500 die türkisch-mongolische Herrschaft über Persien beginnt mit dem Seldschuken Toghrol beg. Er erobert 1055 die Kalifenstadt Bagdad. In Persien entstehen die Baugattung der Medresse, das Doppelminarett und das Vier-Iwan-Schema, das sich später im Moscheebau durchsetzt. 1219 bricht Dschingis Khan in den Iran ein. 1258 stürzen die Mongolen die Abbasieden in Bagdad. Im Iran und Mesopotamien entsteht das mongolische Ilkhanidenreich. Die transkontinentalen Karawanenstraßen durch Persien werden zu kulturellen brücke zwischen orient und okzident. 1381 beginnt die mongolisch-türkische Invasion Tamerlans (1370-1405). Unter der Timuriden gewinnen die traditionellen Elemente der Steppenkultur, wie die Zeltarchitektur weiter an Bedeutung.

Isfahan/ Steinskulptur
* Isfahan/ Steinskulptur

1501 wird die Zwölfer- Schia unter dem Safawidenkönig Ismail 1. (1501-1524) zur Staatsreligion im Iran. 1598 wählt Abbas 1. (1588-1629) Isfahan zur neuen Hauptstadt des Safawidenreichs. Die Stadt wird zum Symbol des märchenhaften Orients. Mosaikkunst und Miniaturmalerei erleben eine neue Blüte.

Miniatur aus einem Schah- Nameh (Königsbuch)
*Miniatur aus einem Schah- Nameh (Königsbuch)

1779-1924 während der Ghadjaren- Dynastie treten die Kolonialmächte in Persien auf – im Norden die Russen und im Süden die Briten. 1796 wird Teheran zur iranischen Hauptstadt. Die Ghadjaren beuten Iran aus. es kommt zu Revolten.

1921 marschiert Reza Khan mit seiner Kosakenbrigade in Teheran ein, ernennt sich zum kriegs- und zwei Jahre später zum Premierminister. 1925 lässt sich Reza Khan zum Schah krönen und gründet die Pahlavi- Dynastie (1924-1979). Sein Nachfolger ist Mohammad Reza (1941-1979).

1979 beendet die islamische Revolution die Herrschaft der Pahlavi- Dynastie.

*Auszüge aus dem buch Persien von Michael Robert
Belser Verlag, ISBN 3-7630-2251-1

 

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