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  Iran/Auf dem Gipfel des Elburz-Gebirges  
 

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Alborz

 

Der Alburs ist ein Hochgebirge im nördlichen Iran zwischen dem Kaspischen Meer und dem Persischen Hochland , das bis zu 5.671 m hoch aufragt

Auf der Nordseite des Elburs-Gebirges finden sich großflächige Urwälder aus Buchen und anderen Laubbäumen, die sich in dieser Ausdehnung nur im äußersten Osten des Verbreitungsgebiets der Buche erhalten haben. Zur Fauna gehören Bär und Wolf, Luchs und Karakal, der kleinere Rotluchs Afrikas, Fuchs und Goldschakal, die Wildkatze und Leoparden.

Alborz

Dazu 30 Arten von Adlern, Falken, Bussarden, und Geiern. An grösseren Pflanzenfressern gibt es Rehe, den Maral, einen größeren asiatischen Verwandten unseres Rotwilds, Damwild, Steinböcke, Gemsen, Wildschafe und Wildschweine.

Elburs
Die letzten großen Buchen-Urwälder in Persien?

Die meisten Wälder sind ausgeplündert, überweidet und degradiert; lichte Eichenwaldreste im Zagros-Gebirge, Wacholderfluren, Pistaziengebüsche. Doch ganz im Norden an den steil zur Küste des Kaspischen Meeres abfallenden Nordabhängen des bis 5.600 m hohen Elbursgebirges, gibt es Wälder, die wir Europäer uns selbst im Traum nicht vorstellen können. Dort, wo alle aus Nordwesten vom Kaspischen Meer kommenden Regenwolken im Stau dieser gewaltigen Gebirgsbarriere sich entleeren, ist auf einer Tiefe von zwanzig bis dreißig Kilometern über 800 Kilometer hin der bedeutendste Rest ursprünglicher sommergrüner Laubwälder im gemäßigten Laubmischwaldgürtel der Nordhemisphäre erhalten geblieben.

Es waren die besonderen topographischen Umstände, die diesen urigen Wäldern am nördlichen Steilabfall den Fortbestand bis heute sicherten. Vom Landesinneren sind sie durch die gewaltige schneebedeckte Hochgebirgskette abgeschnitten, die nur über wenige nahezu 3.000 m hoch gelegene Pässe überschritten werden kann. Die schmale Küstenebene war malariaverseucht und fortwährend durch Einfälle nomadischer Reitervölker aus den Steppen im Nordosten bedroht. Auch dienten diese Wälder dem Adel als privilegierte Jagdgebiete und waren dadurch noch besonders geschützt.

Nach der FAO-Statistik von 1978 umfasste die kaspische Waldregion noch 3,4 Mio. Hektar. Inzwischen ist nach der islamischen Revolution 1979 durch Rodung verlichteter Wälder zur Reiskultur in der vorgelagerten Küstenebene die kaspische Waldfläche auf annähernd 1,9 Mio. Hektar geschrumpft. Unter dem Druck der explosiven Bevölkerungsentwicklung dieses 68 Millionenvolkes droht dem Waldparadies das gleiche Schicksal, das in Europa, Ostasien und Nordamerika die Laubnaturwälder der gemäßigten Zone so weitgehend vernichtete und den Rest zu Sekundärforsten verarmen ließ. Noch gibt es ausgedehnte, unerschlossene Primärwälder, wenigstens 300.000 Hektar gelten als unberührte Urwälder.

Der Kaspische Wald, die hyrkanische Region der Pflanzengeografen, ist nach Höhenzonen gegliedert, die von den unter Meeresniveau liegenden Buchswäldern (Buxus hyrcana, Buxus sempervirens) der Küstenregion über die Hainbuchenwälder der unteren Bergstufe zu den Buchenwäldern im Westen, Eichenwäldern im regenärmeren Osten in der mittleren und oberen Bergstufe (ab 800 m NN) führen; nach oben schließt sich nochmals ein Eichenwaldgürtel an, ehe der Wald über eine lichte Wacholderstufe (Juniperus excelsa) in Gebirgsmattenbereiche übergeht. Auf einigen Trockenstandorten finden sich eindrucksvolle Relikte von Zypressenwäldern (Cupressus sempervirens), deren Bäume zwar geschützt sind, durch brutale Beweidung jedoch degradieren.
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Weitere informationen: wiki.outdoorseiten.net

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