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Ein Oscar geht an den Iraner Farhadi
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27.02.2017

Schuld, Vergebung, Würde und Moral

Die Liebenden von Balutschistan

Der ehemalige Nasa-Wissenschafter Firouz Naderi (li.) und die Ingenieurin und Weltraumtouristin Anousheh Ansari nahmen den Oscar für den besten fremdsprachigen Film für den iranischen Regisseur Asghar Farhadi entgegen, der seinen Besuch aufgrund des Einreiseverbots für Menschen aus muslimischen Länder absagte.

Immerhin ließ der iranische Regisseur Asghar Farhadi, der den Auslandsoscar für „The Salesman“ gewann, einen Protestbrief gegen Trumps „muslim ban“ verlesen. Farhadi hatte bereits Wochen vor der Verleihung angekündigt, aus Protest der Veranstaltung fernzubleiben.
Die Auszeichnung für Farhadis Drama war ein kleines politisches Statement. „The Salesman“ erzählt von einem Ehepaar, das nach einem brutalen Überfall nicht die Polizei einschaltet, sondern Selbstjustiz übt. Es geht um Schuld, Vergebung, Würde und Moral. Für Farhadi ist es nach „Nader und Simin – Eine Trennung“ (2012) bereits der zweite Oscar.

„The Salesman“ ist eine gute Wahl, vielleicht aber nicht die beste. Die deutsch-österreichische Produktion „Toni Erdmann“ mit Peter Simonischek und Sandra Hüller, fabelhaft in Szene gesetzt von der Berliner Filmemacherin Maren Ade, ging leer aus. Hollywood plant jedoch ein Remake – mit Jack Nicholson in der Hauptrolle.

Mehr auf: profil.at und derstandard.at

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