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Wiener Spitalsarzt: 60 Prozent unserer Intensivpatienten haben Migrationshintergrund

Zurück zur Übersicht 29.11.2020

Menschen mit Migrationshintergrund sind in Österreich überdurchschnittlich oft von Covid-19 betroffen, sagt Intensivmediziner Burkhard Gustorff von der Klinik Ottakring. Unter anderem deshalb, weil die Regierung sie nicht erreiche. Er plädiert daher für eine zielgruppenorientierte Kommunikationsstrategie.

„Meiner Wahrnehmung nach kommen die Verordnungen der Regierung innerhalb der Gesellschaft sehr unterschiedlich an", sagt Burkhard Gustorff, Vorstand der Abteilung für Anästhesie, Intensiv- und Schmerzmedizin der Klinik Ottakring (ehemals Wilhelminenspital). „Im Sinne des Influencings, also des Erreichens von Menschen, sollten daher neue Ansätze verfolgt werden – neue Kommunikationsstrategien, die auf bestimmte Gesellschaftsgruppen abzielen und beispielsweise Sozialarbeiter einbeziehen." Auf diese Weise könnten mehr Menschen mit Migrationshintergrund auf die Gefahren einer Coronavirus-Infektion aufmerksam gemacht werden. Dass Migranten rund 60 Prozent der Intensivpatienten ausmachen, führt er auf zwei weitere Faktoren zurück: „Zum einen auf die Welle der Reiserückkehrer aus stark betroffenen Risikogebieten wie dem Balkan und der Türkei – Länder, in denen beispielsweise abgesagte Familienfeiern nachgeholt wurden; und zum anderen auf möglicherweise beengte Wohnverhältnisse, die eine rasche Verbreitung des Virus begünstigen.“ Burkhard Gustorff im Interview.

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