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Verdächtiger nach Bombendrohung gegen Stephansdom ausgeforscht

Zurück zur Übersicht 03.09.2018

 

Ein Passant hörte ein Telefonat, in dem ein 25-Jähriger mit der Explosion einer Bombe im Wiener Stephansdom drohte, zufällig mit. Der Verdächtige bestreitet die Tat.

 

Die Bombendrohung gegen den Wiener Stephansdom am Samstagnachmittag dürfte geklärt sein. Die Polizei nahm noch am Abend einen 25-jährigen Österreicher fest, der von einem Zeugen dabei beobachtet wurde, wie er in der U-Bahnstation Kaisermühlen den Drohanruf absetzte. Laut Polizei bestreitet der Mann die Tat, er dürfte aber psychisch beeinträchtigt sein.

"Es war offenbar ein armer, verwirrter Mann", sagte Dompfarrer Toni Faber am Sonntag. Gegen 16.30 Uhr ging beim Dom ein Anruf ein, in dem ein Mann mit der Explosion einer Bombe gedroht hatte, sofern er nicht 500.000 Euro erhalte. Daraufhin wurde der Dom geräumt und sofort die Polizei verständigt. "Es waren schon viele Besucher der 17.00-Uhr-Messe sowie viele Touristen anwesend", so Faber.

Mehr auf: diepresse.com

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