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Steirischer Herbst mit fiktiver "Iran Conference"

Zurück zur Übersicht 24.09.2018

 

 

Das Stück von Iwan Wyrypajew lotet Scheindiskussionen über Werte in einer nur an der Oberfläche wissenschaftlichen Diskussion aus

Es beginnt mit einem Fauxpas, der eigentlich gar keiner sein dürfte. Der Moderator einer Konferenz an der Uni Kopenhagen, wo Wissenschafter der westlichen Welt über den Iran diskutieren wollen, stellt den ersten Redner als Muslim vor. Dieser bessert aus, er sei zwar mit Muslimen befreundet und schätze die Weisheit des Islam, sei aber selbst keiner, woraufhin sich der Moderator entschuldigt. Er empfinde es nicht als Beleidigung, als Muslim bezeichnet zu werden – warum sollte er auch -, kontert da der andere. Schon ist man mittendrin im Tanz über das dünne Eis politischer Korrektheit, wo angeb- liche Humanisten ins Rutschen kommen.

Im Laufe der Konferenz kracht das Eis immer wieder, um das darunterliegende Meer aus Vorurteilen, selbstgerechter Eigenwahrnehmung oder persönlichen Verletzungen durchschimmern zu lassen.

Weltanschauung zu verkaufen

Statt den Atom-Deal mit dem Iran, reale geopolitische und wirtschaftliche Interessen in der Region zu diskutieren, versuchen etwa ein Religionswissenschafter, ein homophober rechtsgerichteter Publizist, ein Pfarrer, eine ehemalige TV-Journalistin oder Menschenrechtsaktivisten die eigene Weltanschauung zu verkaufen. Als Setting wurde die Aula der Karl-Franzens-Universität gewählt

Mehr auf: derstandard.at

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