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Semmerl bis Sushi: Kunden können Überschussware über eine App "retten"

Zurück zur Übersicht 21.10.2019

 

 

Das Start-up Too Good To Go vernetzt Gastrobetriebe mit Kunden. Statt noch genießbare Lebensmittel wegzuwerfen, werden sie günstiger verkauft

Eine Banane, die schon ein paar braune Flecken bekommen hat, ein Joghurt, das bereits das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat oder ein Karfiol, der in der Ecke des Kühlschranks neue Lebensformen entwickelt: In Österreichs Haushalten landen jährlich 157.000 Tonnen Lebensmittel im Müll – obwohl viele davon noch genießbar wären. Ganze 40 Prozent der weggeworfenen Lebensmittel gehen einer EU-Studie zufolge auf Privathaushalte zurück, 40 Prozent landen beim Hersteller in der Tonne – der Rest entsteht in der Gastronomie und in Supermärkten.

Jenes Fünftel der Lebensmittelabfälle zu vermeiden, daraus hat das dänische Start-up Too Good To Go ein Geschäftsmodell gemacht. Immerhin ist der Löwenanteil der Lebensmittel, die in Restaurants oder Bäckereien nach Geschäftsschluss im Müll landen, noch genießbar. Über eine Smartphone-App können beteiligte Betriebe Lebensmittel verkaufen, die sie sonst als Retoure zurückschicken oder wegwerfen würden.

140 Partnerbetriebe in Wien

Too Good To Go gibt es mittlerweile in 13 europäischen Ländern, seit Ende August können auch in Österreich Mahlzeiten über die App "gerettet" werden. In Wien haben sich seit dem Startschuss rund 140 Partnerbetriebe angemeldet, erzählt Georg Strasser, Österreich-Chef des Start-ups. Derzeit würden drei bis vier Betriebe pro Tag hinzukommen. Auch in Salzburg, Graz und Linz gibt es erste Teilnehmer.

Wer die App in Wien öffnet, sieht eine Liste an Restaurants, Bäckereien und Fast-Food-Lokalen, die ihre Überschussware anbieten. User können Geschäfte nach Distanz und Präferenzen wie "vegetarisch" sortieren. Wer fündig wird, bestellt die Mahlzeit über das Handy – Barzahlung ist nicht möglich – und holt sie später im Geschäft ab.

Es gibt das, was übrig bleibt

Mehr auf: derstandard.at

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