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Schrittweise Öffnung nach Ostern

Zurück zur Übersicht 14.04.2020

Kleine Geschäftslokale und Handwerksbetriebe sowie Bau- und Gartenmärkte dürfen ab14. April wieder aufsperren. Voraussichtlich ab 2. Mai folgen alle Geschäfte und Friseure, Mitte Mai stufenweise Hotels, Gastronomiebetriebe und die übrigen Dienstleistungsbereiche.

Folgende Schritte werden, nach Maßgabe der weiteren Entwicklungen bei den Infektionszahlen, ab Ostern gesetzt: (Hinweis: Der entsprechende Erlass der Bundesregierung liegt leider noch nicht vor. Sobald dies der Fall ist, kann die WKS auch in Detailfragen Auskunft geben).

1) Regelungen und Vorgehen bis Ostern

  • Acht Tage strikte Einhaltung der bisherigen Maßnahmen mit dem Ziel, Kräfte zu bündeln und Virus möglichst einzudämmen.
  • Keine Familienfeiern zu Ostern!

2) Handel und Dienstleistungen

  • Ab 14. April können kleine Geschäftslokale für den Verkauf von Waren und Handwerksbetriebe wieder unter den folgenden Bedingungen öffnen:
    • Maximal 400 Quadratmeter Verkaufsfläche.
    • Nur ein Kunde pro 20 Quadratmeter.
    • Sicherstellung der maximalen Kapazität durch Einlasskontrolle.
    • Kunden und Mitarbeiter müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
    • Regelmäßiges Desinfizieren muss sichergestellt werden.
  • Bau- und Gartenmärkte können auch bereits ab 14. April aufsperren, unabhängig von der Größe der Verkaufsfläche. Die weiteren Auflagen gelten selbstverständlich auch in diesem Bereich.
  • Die 400-Quadratmeter-Grenze gilt für die gesamte Fläche von Einkaufszentren.
  • Ab 2. Mai können alle Geschäfte für den Verkauf von Waren sowie Friseure unter strengen Auflagen öffnen.
  • Alle anderen Dienstleistungsbereiche inklusive Hotels und Gastronomie werden bis Ende April evaluiert mit dem Ziel, ab Mitte Mai eine stufenweise Öffnung zu ermöglichen.

3) Bildungsbereich

  • Im Bildungsbereich bleibt die bestehende Regelung jedenfalls bis Mitte Mai bestehen.
  • Bis Ende April wird die weitere Entwicklung evaluiert und dann wird festgelegt, wie die weitere Vorgehensweise ist.
  • Matura und Lehrabschlüsse können aber jedenfalls unter strengen Auflagen durchgeführt werden und werden bereits ab Anfang Mai wieder in die Schule zurückkehren.
  • Für alle weiteren Kinder ist selbstverständlich eine Betreuung im Kindergarten oder der Schule sichergestellt, falls die Betreuung nicht zuhause erfolgen kann.
  • An den Universitäten sollen bis auf weiteres die Lehrveranstaltungen auf digitale Weise stattfinden – Prüfungen können stattfinden, wenn die entsprechenden Auflagen eingehalten werden
  • Zu weiteren Details wird Bundesminister Faßmann noch in den kommenden Tagen die Medien informieren 

4) Veranstaltungen

  • Bis Ende Juni werden keine Veranstaltungen stattfinden.
  • Bis Ende April wird entschieden, was über den Sommer möglich sein wird

5) Begleitende Maßnahmen

  • Um diese Lockerungen durchführen zu können, braucht es aber begleitende Maßnahmen, die das Risiko reduzieren, dass es zu einer zweiten Infektionswelle kommt.

    • Ausgangsbeschränkungen
    • Die Ausgangsbeschränkungen bleiben bis Ende April bestehen und werden bis dahin weiter evaluiert.
    • Neben den Besorgungen des täglichen Bedarfs, darf man nach Ostern natürlich in alle Geschäfte einkaufen gehen, die dann geöffnet haben.
    • Auch das Bewegen an der frischen Luft ist nach wie vor möglich. Dafür werden ab Dienstag nach Ostern die Bundesgärten wieder öffnen. Es wird aber strenge Einlasskontrollen geben und die Polizei wird kontrollieren, ob die Abstände eingehalten werden.
  • Ausweitung der „Maskenpflicht“
    • Neben den Supermärkten wird diese ab 14. April in allen Geschäften gelten, die geöffnet sind.
    • Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln wird es ab 14. April eine Verpflichtung geben, Mund und Nase zu bedecken.
    • Wenn kein Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung steht, kann auch ein Tuch oder ein Schal verwendet werden.
    • Am Arbeitsplatz sollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam darüber entscheiden.
  • Containment-Strategie
    • Ziel muss es sein, dass jeder Verdachtsfall sobald als möglich Klarheit bekommt, ob er infiziert ist.
    • Danach soll so schnell wie möglich, das Tracking jener Personen durchgeführt werden, die mit dem Infizierten in den vergangenen Tagen in Kontakt waren.
    • Dafür will man alle vorhandenen Kanäle nutzen, sowohl durch digitale Applikationen, als auch, wie bisher schon, durch direkte Kontaktaufnahme seitens der Behörden bei Verdachtsfällen.
  • Besonderer Schutz der Risikogruppen
    • Risikogruppen sollen möglichst zuhause bleiben.
    • Im Nationalrat wurde in der vergangenen Woche die notwendige rechtliche Grundlage geschaffen, dass besonders Gefährdete, die noch im Erwerbsleben stehen, einen Anspruch auf Home-Office bzw. auf Dienstfreistellung haben.

Quelle: WKO

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