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Hauptstadt auf dem Weg nach unten

Zurück zur Übersicht 11.12.2018

Aida Loos

 

Teils mehr als 25 Zentimeter pro Jahr sinkt die Region um die iranische Hauptstadt Teheran ab - weil Grundwasservorkommen rücksichtslos ausgebeutet werden. Forscher warnen, dass manche der Speicher irreparabel geschädigt sind.

Acht Millionen Menschen leben rund um Teheran. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten ist die Zahl der Einwohner in der Region rund um die iranische Hauptstadt immer weiter gewachsen - und mit ihr der Bedarf an Wasser.

Massiv gestiegen ist dadurch auch die Zahl der Brunnen, die für die Versorgung gebohrt wurden: Während es im Jahr 1968 nur knapp 4000 von ihnen gab, waren es 50 Jahre später schon mehr als achtmal so viele. Das wiederum führt dazu, dass der Grundwasserspiegel in der Region rund um Teheran immer weiter absinkt - allein in der Zeit zwischen 1984 und 2011 lag das Minus bei zwölf Metern.

Forscher des Deutschen Geoforschungszentrums GFZ in Potsdam haben den Effekt nun näher untersucht. Dafür nutzten sie die Daten von insgesamt vier verschiedenen Satelliten: dem mittlerweile nicht mehr funktionsfähigen europäischen "Envisat", dem ebenso mittlerweile verstummten japanischen "Daichi", dem deutschen "TerraSAR-X" und dem europäischen "Sentinel-1".

Mehr auf: www.spiegel.de

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