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Für Arme und Alte ist die Stadt ein verbotener Ort

Zurück zur Übersicht 27.04.2020

Angst vor Ansteckung, Bemühung, den neuen Regeln zu folgen: Der öffentliche Raum ist für viele zu einem Ort der Verunsicherung geworden

Wien – In einem Park im 15. Bezirk in Wien spielen vier Kinder auf dem Rasen miteinander Ball. Einem Passanten missfällt das. Er bleibt stehen und wirft der daneben stehenden Frau – sie trägt Kopftuch – böse Blicke zu. Die Frau dreht sich weg. "Wenn die alle zsammwohnen fress ich einen Besen", murmelt der Mann.

Der herrschende Ton auf den Straßen und Plätzen der Städte, in den Supermärkten und Geschäften in Zeiten des Coronavirus ist manchmal scharf. Seit der öffentliche Raum zu einem potenziell gesundheitsgefährdenden Ort geworden ist, schränken die gegen das Infektionsrisiko eingeführten Regeln des sogenannten Social Distancing die individuelle Freiheit stark ein. Das mag nötig sein, doch es fördert Unsicherheit und Stigmatisierung. Kein "verlängertes Wohnzimmer" mehr.

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