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Fixkostenzuschuss: Mehr Geld für die österreichischen Betriebe

Zurück zur Übersicht 22.06.2020

Förderungswerber

Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte, und mit wesentlicher operativer Tätigkeit in Österreich.

Förderungszweck

Teilweiser Ersatz der Fixkosten, die in den Unternehmen trotz Umsatzeinbrüchen wegen der Covid-19-Krise angefallen sind. Förderungsgegenstand

Förderungsgegenstand

Gefördert werden die Fixkosten, wie Geschäftsraummieten und Pacht, betriebliche Versicherungsprämien, Zinsaufwendungen, der Finanzierungskostenanteil der Leasingraten, Aufwendungen für sonstige vertraglich betriebsnotwendige Zahlungsverpflichtungen, die nicht das Personal betreffen, betriebliche Lizenzgebühren, Zahlungen für Strom / Gas / Telekommunikation, Personalkosten, die für die Bearbeitung von Stornierungen anfallen.

Auch ein angemessener Unternehmerlohn kann bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften als Teil der Fixkosten berücksichtigt werden, abzüglich der Nebeneinkünfte. Der Unternehmerlohn berechnet sich auf Basis des letzten veranlagten Vorjahres (steuerlicher Gewinn/Monate unternehmerischer Tätigkeit) und beträgt mindestens 666,67 und höchstens 2.666,67 pro Monat. Weiters wird ein mindestens 50 % Wertverlust verderblicher und saisonaler Waren im Rahmen der Fixkosten gefördert.

Auch ein angemessener Unternehmerlohn kann bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften als Teil der Fixkosten berücksichtigt werden, abzüglich der Nebeneinkünfte. Der Unternehmerlohn berechnet sich auf Basis des letzten veranlagten Vorjahres (steuerlicher Gewinn/Monate unternehmerischer Tätigkeit) und beträgt mindestens 666,67 und höchstens 2.666,67 pro Monat. Weiters wird ein mindestens 50 % Wertverlust verderblicher und saisonaler Waren im Rahmen der Fixkosten gefördert.

Art und Ausmaß der Förderung

Zuschuss von mindestens 500 € und max. 90 Mio. Euro zu den Fixkosten:

  • 25 % bei Umsatzausfall von 40 bis 60 %
  • 50 % bei Umsatzausfall von 60 bis 80 %
  • 75 % bei Umsatzausfall von 80 bis 100 %

Anmerkung

Die Förderung wird in drei Tranchen ausgezahlt, bei ausreichender Dokumentation aus dem Rechnungswesen in zwei Tranchen.

Die Fixkosten müssen nach Möglichkeit reduziert werden („Schadensminderungspflicht“).

Einreichung

Die erste Tranche kann ab 20. Mai beantragt werden.

Die Einreichung erfolgt über FinanzOnline durch den Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter. Diese müssen auch die Höhe des Umsatzausfalls und der Fixkosten bestätigen.

  • Erste Tranche: bei einer Zuschusshöhe von bis zu 12.000 € ist eine Vertretung durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter nicht erforderlich, bei einer Zuschusshöhe von bis zu 90.000 € genügt die Bestätigung der Plausibilität.
  • Zweiter Tranche: Beantragung ab 19. August 2020
  • Dritte Tranche: Beantragung ab 19. November 2020

Mehr auf: wko.at

Covid-19 Härtefall-Fonds: Antrag

Mehr auf: www.wko.at/service/haertefall-fonds-phase-2.html

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