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Zahl der Verletzten nach Erdbeben im Iran auf mehr als 700 gestiegen

Zurück zur Übersicht 26.11.2018

 

 

Zunächst keine Berichte über Todesopfer – Beben der Stärke 6,4 im Westen des Landes

 

Teheran – Bei einem schweren Erdbeben im Westen des Irans sind deutlich mehr Menschen verletzt worden als bisher angenommen: Die jüngste Zahl der Verletzten beläuft sich auf 716, zitierte das iranische Staatsfernsehen am Montag den nationalen Katastrophenschutz. Demnach befinden sich noch 33 Verletzte zur Behandlung in Krankenhäusern. Stunden nach dem Beben war noch von 260 Verletzten die Rede gewesen.

Das Erdbeben der Stärke 6,4 hatte sich am Sonntagabend in der Provinz Kermanschah an der Grenze zum Irak ereignet. Ein Vertreter des iranischen Roten Halbmonds berichtete, die meisten Menschen seien bei der Panik im Anschluss an den ersten Erdstoß verletzt worden. Nach Angaben iranischer Medien verursachte das Beben keine gravierenden Schäden. Im Fernsehen waren lediglich Bilder von Rissen im Inneren von Gebäuden zu sehen.

Mehrere Nachbeben

Das Geophysikalische Institut des Iran stellte fest, das Beben habe sich 17 Kilometer südwestlich von der Stadt Sarpol-e Sahab in einer Tiefe von sieben Kilometern ereignet. Es folgten demnach mindestens sieben Nachbeben, von denen das heftigste eine Stärke von 5,2 gehabt habe. Berichten zufolge waren die Erschütterungen auch im benachbarten Irak zu spüren.

Mehr auf: derstandard.at

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