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Das "Spiel" der Migranten an der EU-Außengrenze

Zurück zur Übersicht 22.01.2019

 

 

Reza R. zeigt ein Foto eines Freundes. Die Verletzungen sollen ihm kroatische Polizisten zugefügt haben.

 

In der bosnischen Stadt Bihać sind 3.500 Migranten in einem Lagerhaus untergebracht. Sie wollen nach Kroatien und damit in die EU gelangen.

Manche haben sich Decken um die Schultern geschlagen, so kalt ist der Jänner in Bihać. Am Rand der bosnischen Grenzstadt, durch die der schönste aller bosnischen Flüsse, die Una, sprudelt, sind in einem alten Lagerhaus etwa 3.500 Migranten untergebracht. Insgesamt befinden sich etwa 4.000 Ausländer im Kanton Una-Sana. Das Bira-Zentrum liegt im Industriegebiet, gegenüber einer Tankstelle und einem Bauhaus, wo sonst eigentlich nur untertags etwas los ist. Doch seit die Migranten im Vorjahr gekommen sind, herrscht hier immer reges Treiben.

Reza ist in seinen dünnen Jeans mittlerweile kalt geworden, ein paar Schneeflocken haben sich in seinen schwarzen Haaren verfangen. Er ist vor acht Monaten aus Shiraz im Iran nach Belgrad geflogen, damals gab es in Serbien noch Visafreiheit für Iraner, die jedoch mittlerweile – weil so viele nicht mehr in den Iran zurückkehrten – wieder aufgehoben wurde. Der IT-Fachmann mit der coolen Haartolle ist überzeugter Atheist und hält deshalb das "Leben im Gottesstaat Iran" nicht aus. Er will nach Italien.

Mehr auf: derstandard.at

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