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Abschied von Sabine Oberhauser
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24.02.2017

Die Liebenden von Balutschistan

Die SPÖ-Politikerin verstarb am Donnerstag im Alter von 53 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung

"Nichts ist in der Politik so hart wie Frauenpolitik", sagte Sabine Oberhauser im Juni 2016 im Gespräch mit dem STANDARD.

Wien – Sich zu verstecken, war für Sabine Oberhauser nie eine Option. Mit ihrer Erkrankung – im Februar 2015 wurde Unterleibskrebs diagnostiziert – ging die Gesundheitsministerin von Anfang an offensiv um. Via Facebook informierte sie die Öffentlichkeit laufend über ihren Gesundheitszustand.

"Ich wollte die Herrin meiner Diagnose sein. Ich wollte selbst kommunizieren und nicht, dass jemand anderer, auch kein Primararzt, darüber spricht", sagte sie in einem Interview. Selbstbewusst verzichtete sie nach der Chemotherapie auf eine Perücke und präsentierte sich mit Glatze. Sie habe schon alle möglichen Frisuren gehabt, nun eben wieder eine andere, nahm sie ihre Erkrankung mit Humor. Stets war sie bemüht, anderen krebskranken Menschen Mut zu machen.

Offenheit zeichnete die am 30. August 1963 geborene Wienerin aber nicht nur im Zusammenhang mit ihrer Kommunikationspolitik aus. Ein distanziertes Auftreten, das viele Politiker an den Tag legen, war ihr fremd. Ihrer einnehmenden Art konnte sich kaum jemand entziehen, auch nicht dem Du-Wort, das sie schnell anbot.

Mehr auf: derstandard.at

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