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Iran: 2003 zum Tode gekommene kanadische Reporterin war unschuldig

Zurück zur Übersicht 25.02.2018

Rouhani-Berater: "Sie war keine Spionin"

Teheran – Die während einer Verhaftung 2003 zu Tode gekommene kanadisch-iranische Fotojournalistin Zahra Kazemi war nach Angaben eines Beraters von Präsident Hassan Rouhani unschuldig. Im Fall der wegen Spionage verhafteten Frau seien viele Fehler gemacht worden. "Sie war keine Spionin", sagte Ali Yunessi, auch Leiter der Abteilung für politische Minderheiten, der Zeitung "Iran" (Sonntag).

Die damals 54-jährige Journalistin hatte im Juni 2003 vor dem berüchtigten Ewin-Gefängnis in Teheran fotografiert und Interviews mit Besuchern geführt. Bei ihrer Verhaftung unter Spionagevorwurf starb sie unter ungeklärten Umständen an einer Gehirnblutung.

Yunessi war damals selbst Chef des Geheimdienstes und seine Agenten hatten die Frau vor ihrer Festnahme verhört. Sie kamen zum Ergebnis, dass Kazemi lediglich journalistisch arbeite. Aber laut Yunessi bestand der Oberstaatsanwalt Saeid Mortasawi auf dem Spionagevorwurf und übergab den Fall der Polizei. Bei ihrer Verhaftung wollte Kazemi den Polizisten ihre Kamera nicht übergeben. In dem Gerangel soll sie gestürzt und mit dem Kopf auf eine Gehsteigkante geprallt sein.

"Leider wurden viele Fehler gemacht"

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