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Link /Die erste Touristin im All:

 
 
     
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Anousheh Ansari

Erste Weltraumtouristin zurück auf der Erde
Planmässige Landung in Kasachstan Die erste Weltraumtouristin Anousheh Ansari ist nach zehn Tagen im All wieder sicher zur Erde zurückgekehrt.
Die russische Sojus-Kapsel landete um 3.13 Uhr MESZ nordöstlich der Kleinstadt Arkalyk in der kasachischen Steppe.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA übertrug die Landung live. Mit an Bord der Sojus-Kapsel waren die beiden professionellen Raumfahrer Pawel Winogradow und Jeffrey Williams.

Die beiden Astronauten hatten ein halbes Jahr als Langzeitbesatzung auf der Internationalen Raumstation ISS gearbeitet. Ab Juli bekamen sie Unterstützung vom deutschen Astronauten Thomas Reiter.

Experimente und Fotos

Ansari führte auf der Raumstation verschiedene medizinische Experimente im Auftrag der Europäischen Weltraumbehörde ESA durch. Während ihres etwa achttägigen Aufenthalts auf der ISS sollte sie zudem Fotos und einen Videofilm aufnehmen.

Keine iranische Flagge

Ansari ist US-Bürgerin persischer Herkunft. Die 40-Jährige gehört zu einer wohlhabenden und raumfahrtbesessenen Unternehmerfamilie in den USA. Auf Drängen der russischen und der US-Raumfahrtbehörde trug sie anders als zuerst beabsichtigt nicht eine Flagge Irans an ihrem Raumanzug.

Kindheitstraum

Mit der Reise ins All erfüllte sie sich einen Kindheitstraum. In einem sechsmonatigen Training in der «Sternenstadt» bei Moskau hatte sich Ansari auf die rund 20 Millionen Dollar (knapp 25 Mio. Franken) teure Mission vorbereitet. Quelle: tagesschau.sf.tv

 

Anousheh Ansari (12. September 1966 in Maschhad , Iran ) ist eine US -amerikanisch-iranische Multimillionärin und der erste weibliche Weltraumtourist .

Ansari wurde im Iran geboren und verbrachte dort Kindheit und Jugend. 1982 wanderte sie in die USA aus, weil sie damals in ihrer Heimat – das Schah-Regime war 1979 gestürzt worden – keine naturwissenschaftlichen Fächer studieren konnte, da die Universitäten für zwei Jahre geschlossen waren. Die Eltern erlaubten Anousheh, zu ihrer Tante nach Virginia an die Ostküste der USA zu ziehen (inzwischen ist sie eingebürgert). An der George Mason University in Fairfax (Virginia) studierte sie zunächst Elektrotechnik und Informatik (Abschluss 1989 als Bachelor ). An der George Washington University (GWU) in der US-Hauptstadt setzte sie ihr Studium fort und erhielt 1992 ein Master -Diplom in Elektrotechnik. Im Moment arbeitet Anousheh Ansari an ihrem Masterabschluss in Astronomie an der australischen Swinburne University of Technology .

Während Ansari an der GWU studierte, arbeitete sie für den US-Telekomkonzern MCI Worldcom in Washington . Dort lernte sie Hamid Ansari kennen, einen aus ihrem Heimatland stammenden Ingenieur, den sie 1991 heiratete. Zwei Jahre später schlug sie ihrem Mann vor, MCI zu verlassen und eine eigene Firma in der Kommunikationsbranche zu gründen. Ihr Mann war von dem Vorschlag überhaupt nicht begeistert. Als sie ihm aber deutlich machte, dass sie sich auf jeden Fall selbständig machen werde, stimmte er zu.

Anousheh, Hamid und dessen Bruder Amir zogen nach Texas und ließen sich nördlich von Dallas in Plano nieder. In der Kleinstadt Richardson , zwischen Dallas und Plano gelegen, gründeten die drei 1993 die Internetfirma tti (telecom technologies incorporated). Hamid wurde Präsident, Anousheh übernahm den Vorstandsvorsitz (Chief Executive Officer) und Amir wurde technischer Leiter (Chief Technology Officer). Im Jahr 2000 übernahm der US-Konzern Sonus Networks für 550 Millionen US-Dollar tti und Anousheh leitete für kurze Zeit die Sonus-Tochter IntelligentIP.

Mit dem Geld von Sonus Networks gründeten die drei Ansaris eine neue Firma: Prodea Systems ist eine Kapitalbeteiligungsgesellschaft, die ihren Sitz in Plano hat.

Am 43. Jahrestag von Alan Shepards Suborbitalflug in den Weltraum spendete Prodea einen größeren Betrag an die X-Prize-Foundation. Anousheh und ihr Schwager Amir gaben am 5. Mai 2004 bekannt, man habe die Stiftung mit mehreren Millionen US-Dollar unterstützt. Der X-Prize wurde daraufhin zu Ehren der Spender in Ansari X-Prize umbenannt.

Ansari ist ein Star-Trek -Fan und träumt seit ihrer Kindheit davon, in den Weltraum zu fliegen. Dieser Traum sollte sich auch erfüllen, denn im März 2006 wurde bekannt, dass die Unternehmerin mit einem Sojus-Raumschiff zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen werde. Im April 2006 begann sie als Ersatz für den Japaner Daisuke Enomoto zu trainieren, der ursprünglich im September 2006 mit Sojus TMA-9 starten sollte. Nur einen Monat zuvor wurde Enomoto überraschend aus gesundheitlichen Gründen aus der Mannschaft genommen und Anousheh Ansari als Mitglied der Startbesatzung berufen, die am 18. September 2006 zur ISS gestartet ist . Am 20. September um 7:21 MESZ erreichte sie die ISS . Ihre Rückkehr zur Erde ist für den 28. September eingeplant.

Weblinks

Quelle: wikipedia

 

Erste Weltraumtouristin fliegt ins All
Für die erste Weltraumtouristin Anousheh Ansari (40) wird heute ihr Kindheitstraum wahr: Sie fliegt ins All zur Internationalen Raumstation (ISS). Auf dem russischen Weltraumbahnhof Baikonur liefen gestern die letzten Vorbereitungen für den Start der Sojus-Trägerrakete mit der winzigen Kapsel Sojus TMA-9.
Ansari und die zwei regulären Besatzungsmitglieder Michail Tjurin (Russland) und Michael Lopez-Alegria (USA) wurden von den Betreuern früh schlafen geschickt, weil der Start schon um 6.08 Uhr MESZ erfolgen sollte. Lopez-Alegria und Tjurin werden ein halbes Jahr auf der ISS arbeiten.

Mutter stolz und besorgt
Die Telekom-Unternehmerin Ansari soll nach elf Tagen im All mit der abgelösten Besatzung auf die Erde zurückkehren. Die Amerikanerin persischer Herkunft habe sich professionell auf den Flug vorbereitet, lobte der Chefkonstrukteur des Raketenbaukonzerns Energija, Nikolai Sewastjanow.

Die erste Touristin im All
Raumfahrt-Premiere: Erfolgreiche Iranerin erfüllt sich einen Traum. Sie verdiente ein Vermögen mit Software. Jetzt startet Anousheh Ansari für 15 Millionen Euro zur Internationalen Raumstation.

Ansari habe lediglich einen zusätzlichen Trainingstag für das Landemanöver nötig gehabt, so Sewastjanow. Ansaris Mutter wurde mit den Worten zitiert: "Als Frau bin ich stolz auf meine Tochter, als Mutter mache ich mir Sorgen." Ansari hat für ihren Flug umgerechnet 15,7 Mio. Euro an die russische Weltraumbehörde Roskosmos gezahlt.
Quelle: ORF

Von Katrin Nürnberger

In ihrer Jugend im vom Schah regierten Iran schaute Anousheh Ansari (39) zahllose Wiederholungen von "Raumschiff Enterprise" und träumte davon, Astronautin zu werden. Sie wurde nie müde, Freunden zu erzählen, daß sie eines Tages die Sterne sehen würde.
Fast drei Jahrzehnte später werden nun ihre Kindheitsträume Wirklichkeit: Die Iranerin ist die erste Frau, die als Touristin ins All reist. Weibliche AstronautenAnsari, die in den USA mit Telekommunikations-Software zur Multimillionärin wurde, hat sich einen Flug mit einer russischen Sojus-Rakete zur Internationalen Raumstation ISS gesichert. "Ich kann es kaum erwarten, den Planeten zu verlassen, um zu sehen, wie das Universum wirklich ist."

Die Wahl-Amerikanerin hat in den vergangenen Monaten strenge medizinische Tests bestanden und sich schon mehrere Wochen lang im Weltraum-Trainingscenter Star City bei Moskau ausbilden lassen. "Ansari hatte im vergangenen Jahr ihr Interesse angemeldet, in einer unserer Maschinen mitzufliegen. Sie hat eine große Leidenschaft für das Weltall", sagt Sergej Kostenko von Space Adventures, einer US-Firma, die für die russische Weltraumorganisation Touristenflüge vermittelt.

Weibliche Astronauten sind keine Seltenheit mehr, besonders in den USA. Doch Ansari ist die erste Frau, die für dieses Privileg bezahlt - rund 15 Millionen Euro. Sie soll nächstes Jahr abheben, könnte jedoch noch in diesem Jahr starten, wenn der japanische Geschäftsmann, der als nächster All-Tourist auf der Liste der Russen steht, absagen sollte.

Anousheh Ansari folgt auf Dennis Tito, einen kalifornischen Tycoon, der 2001 der erste Tourist im All geworden war. Nach Tito reisten auch der südafrikanische Internetmillionär Mark Shuttleworth und der US-Geschäftsmann Gregory Olsen zur ISS. Keiner dieser Männer hat jedoch mehr für kommerzielle Weltraum-Reisen getan als Ansari: Erst kürzlich unterzeichnete sie einen Vertrag mit Space Adventures und den Russen, um eine Raumschiff-Flotte für kommerzielle Nutzung zu entwickeln.

"Space Adventures hat den ersten Privatbürger ins All geflogen", sagt Ansari. "Die Firma hat bewiesen, daß es einen Markt für All-Tourismus gibt."

Anousheh Ansari hat zudem den Großteil eines Zehn-Millionen-Dollar-Geldpreises gespendet der ihr zu Ehren "Ansari X Prize" getauft wurde. Der Preis wurde von SpaceShipOne gewonnen, einem von privaten Investoren gesponserten Experimentalflugzeug, das vor zwei Jahren den ersten bemannten suborbitalen Raumflug in rund 100 Kilometer Höhe durchführte.

Trotzdem könnte Ansaris Reise auf Erden die größten Folgen haben; vor allem im Iran, wo Frauen noch immer wie Bürger zweiter Klasse behandelt werden. "Nicht viele Iranerinnen haben die Chance, eine erfolgreiche Karriere aufzubauen", sagt der iranische Geschäftsmann Kamal Nazeri. "Die erste iranische Frau im All zu sein - das ist ein Durchbruch, der viele Frauen anregen wird, ihr eigenes Leben zu verbessern."

Anousheh Ansari war zwölf, als 1979 der Schah gestürzt wurde. Ihr Vater verlor seinen Job, nachdem die Regierung den Weingroßhandel schloß, in dem er als Geschäftsführer arbeitete. Als 17jährige wanderte sie in die USA aus, wo sie Ingenieurwesen studierte und ihren späteren Ehemann und Geschäftspartner Hamid (42) kennenlernte. Das Paar gründete mit 50 000 Dollar Startkapital die Firma Telecom Technologies Inc (TTI), deren Wert nach acht Jahren auf fast 500 Millionen Euro geschätzt wurde. Im Jahre 2000 verkaufte Ansari die Firma und gründete mit dem Erlös die Kapitalbeteiligungsgesellschaft Prodea. "Wenn man ins Meer geworfen wird, kann man entweder Wasser treten, um nicht unterzugehen, oder alle Kräfte mobilisieren, um an Land zu gelangen, erklärt Ansari ihre Liebe zum Risiko. "Ich habe gelernt, Probleme zu bewältigen, Lösungen zu finden und nicht in Panik zu geraten." Die Kluft zwischen Ansari und Teherans konservativem Regime scheint so unendlich groß wie der Weltraum selbst zu sein: Während sie sich auf die Reise ihres Lebens vorbereitet, warnten die iranischen Gesetzgeber, daß der Besitz einer Satellitenschüssel, mit der man "dekadente westliche TV-Programme" empfangen kann, mit Haft und Bußgeld von mehr als 3500 Euro bestraft wird. Quelle: abendblatt.de

 

 
     
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